Titel
Effect of Physiological Status on the Cold Storage Tolerance and Field Performance of Ash, Oak and Sycamore in Ireland
Paralleltitel
Einfluss des physiologischen Zustandes von Esche, Eiche und Ahorn auf die Toleranz der Kältelagerung und deren Leistungsfähigkeiten im Freiland in Irland
Verfasser
Erscheinungsjahr
2003
Illustrationen
4 Abb., 43 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
5943
Datensatznummer
200109040
Quelle
Abstract
Die Zusammenhänge zwischen physiologischen Zustand zur Zeit des Ausgrabens (Ernte) und der Kältetoleranz (1°C) wurden bei Sämlingen von Esche (Fraxinus excelsior L.), Ahorn (Acer pseudoplatanus L.) und Eiche [Quercus petraea (Matt.) Liebl.] untersucht, welche in einer Baumschule in Irland 1996/97 geerntet wurden. Die Lagerung bei Kälte verminderte die Intensität der Knospenruhe bei allen Arten auf wenige Tage und das Erntedatum hatte nur geringen Einfluss. Kältelagerung ließ das Xylemwasserpotential (Ψ) ansteigen oder hatte in den meisten Fällen nur geringe Auswirkungen, wahrscheinlich deshalb, da sie dazu führte, entweder die Ruhe aufzugeben oder beizubehalten. In einigen Fällen nahm Ψ jedoch nach Kältelagerung ab, was vermutlich auf Wasserverluste während der Lagerung zurückzuführen war. Kältelagerung steigerte stark das Wurzelwachstumspotential (RGP) oder hielt ein hohes RGP im Vergleich mit Werten zur Zeit der Ernte in Esche und ahorn aufrecht, bei der Eiche war kaum ein Effekt zu beobachten. Der Elektrolytverlust der Feinwurzeln (REL), aller drei Arten war größer oder nahezu gleich nach der Kältelagerung als zur Zeit der Ernte. Die Ergebnisse von RGP und REL weisen darauf hin, dass nur eine geringe Beeinträchtigung in der Wurzelqualität während der Lagerung erfolgte. Eschen und Eichen, welche für eine Kältelagerung von Dezember bis März ausgegraben wurden, ging es im Freiland gut, jedoch nicht so gut wie jenen, die frisch gepflanzt wurden. Ahorn wuchs nach der Auspflanzung unabhängig vom Lagerdatum relativ schwach.