Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Regionales Kompensationsflächenpools : Methodische Ansätze zur Einhaltung funktionaler und räumlicher Bezüge zwischen Eingriff und Kompensation
  • Paralleltitel
    Regional Compensation Pools - Methodical Approaches to Maintain Functional and Spatial Connection Between Impact and Compensation
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    3 Abb., 21 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    14217
  • Datensatznummer
    200108968
  • Quelle
  • Abstract
    Am Vollzug der Eingriffsregelung wird hinsichtlich der Wirksamkeit der durchgeführten Kompensationsmaßnahmen, der unzureichenden Einbindung der Maßnahmen in ein naturschutzfachliche Gesamtkonzept, einer mangelnden Flächenverfügbarkeit etc. Kritik geübt. Um den Volzug zu verbessern, wurden u.a. Ansätze wie "Kompensationsflächenpools" und "Ökokonten" entwickelt. Allerdings weisen bestehende Pools häufig Defizite in der Wahrung funktionaler und räumlicher Bezüge entsprechend der Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes und der Landesnaturschutzgesetze auf. Um die funktionalen und räumlichen Bezüge zu wahren und durch eine Definition von Ausgleich und Ersatz auch der unreflektierten Anerkennung jeglicher Naturschutzamßnahmen als Kompensation entgegen zu wirken, wurde eine Methode entwickelt, wie die Einhaltung dieser Bezüge zwischen Eingriff und Ausgleich sowie Eingriff und Einsatz sichergestellt werden kann. Während bei räumlichen Bezügen für den Freistaat Sachsen Konventionsvorschläge in Erlassen dargelegt werden, fehlen entsprechende Konventionsvorschläge zu funktionalen Bezügen. In der Methode zur Etablierung regionaler Kompensationsflächenpools wird daher ein Konventionsvorschlag erarbeitet, welche Funktionen von Natur und Landschaft beim Vollzug der Eingriffsregelung zu berücksichtigen sind und wie die unterschiedlich strengen rechtlichen Vorgaben zum Ausgleich und Ersatz (vgl. § 19 Abs. 2 BNatSchG) im Flächenpool eingehalten werden können.