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  • Titel
    Vergleichende Untersuchungen über das Transfusionsgewebe einiger rezenter Gymnospermen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Jena
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1955
  • Illustrationen
    4 Abb., 7 Taf., 63 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einem Buch
  • Standardsignatur
    5167
  • Datensatznummer
    200108895
  • Quelle
  • Abstract
    1. An zwölf rezenten Gymnospermen wurde das Transfusionsgewebe räumlich untersucht, wobei auf die Differenzierung in Tracheiden und Parenchym besonders geachtet wurde. 2. Entsprechend dem hohen stammesgeschichtlichen Alter und der systematischen Isolierung der heute noch lebenden Gymnospermenklassen konnte keine stammesgeschichtliche Reihe aufgedeckt werden. Wohl aber ließ sich eine Reihe klar gegeneinander abgegrenzter Typen (Pinaceen-, Taxus-, Welwitschia- und Cyeadeen-Typ) unterscheiden, die in der Schlußbetrachtung näher gekennzeichnet sind. 3. Die unterschiedliche Ausbildung des zentralen Transfusionsgewebes erstreckt sich auf folgende Merkmale: a) Vorhandensein oder Fehlen einer Endodermis bzw. parenchymatischen Scheide, b) Multiplikation bzw. Duplikation der Zellenzahl des zentralen Transfusionsgewebes gegenüber der Endodermis, c) radialer Wechsel zwischen Parenchym und Tracheiden in größeren Komplexen oder in regelmäßiger Alternanz (einschichtige Platten oder sogar Schachbrett). Der Dispersionsgrad (= räumliche Durchdringung) pflegt dabei an den Flanken ein Maximum zu erreichen, d) tangentiale Differenzierung des Tracheiden- und Parenchymanteiles; der tracheidale Anteil pflegt in Bündelnähe am größten zu sein. 4. Das außerhalb der endodermis bzw. der parenchymatischen Bündelscheide liegende akzessorische Transfusionsgewebe von Cycas und Podocarpus neriifolia und falcatus wird als eine den Spechertracheiden und Blattsklereiden vergleichbare Sonderentwicklung aufgefaßt.