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  • Titel
    Zeitliche Trends der Stoffflüsse in einem bewaldeten Wassereinzugsgebiet im Osterzgebirge
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    4 Abb., 26 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    14013
  • Datensatznummer
    200108767
  • Quelle
  • Abstract
    Die Stoffeinträge in Waldbestände zeigen in den letzten zwei Jahrzehnten allgemein rückläufige Tendenzen für SO42- und H+, aber auch für die Kationen K+, Ca2+ und Mg2+. Hingegen sind die vielerorts erhöhten N-Eintragsraten auf ähnlichem Niveau geblieben, was zu Befürchtungen hinsichtlich einer nachlassenden N-Retentionskapazität ("N-Sättigung") von Waldökosystemen geführt hat. Im Beitrag werden die Einflüsse der veränderten atmosphärischen Einträge am Beispiel eines mit Fichten bestockten Kleineinzugsgebietes im Osterzgebirge dargestellt. Das Einzugsgebiet war bis in die jüngste Vergangenheit hinein durch extrem hohe Stoffeinträge (v.a. von S) geprägt. Im Gebiet ist bei nachlassender Protonen und S-Deposition eine Reversibilität der Gewässerversauerung erkennbar. Schlüsselfaktor für die Ausprägung dieser Reversibilität sind Art, Höhe und Verteilung der im Ökosystem gespeicherten S-Vorräte. Bei nahezu unveränderten, mäßigen N-Einträgen sind dagegen die Konzentrationen und Austräge an NO3- im Gebietsaustrag deutlich zurückgegangen, was im Widerspruch zur Theorie einer zunehmenden "N-Sättigung" von Waldökosystemen steht.