Titel
Wie gut schützen Totholzbestände vor Naturgefahren? : Schutzwirkung von Gebirgsfichtenwäldern nach Buchdruckerbefall
Verfasser
Erscheinungsjahr
2004
Illustrationen
4 Abb., 3 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
4319
Datensatznummer
200108724
Quelle
Abstract
Unsere Studie zeigt, dass sich die Schutzwirkung von Gebirgswäldern nach dem Absterben von Fichtenbeständen positiv entwickeln kann und über Jahrzehne bestehen bleibt. Das Belassen von Totholzbeständen ist deshalb eine prüfenswerte Management-Option. Ob nach intensiven Borkenkäferbefall nun geräumt wird oder nicht, das hängt unter anderem auch von der Ausdehnung der Totholzbestände und vom Samenangebot der überlebenden Fichten in den betroffenen Beständen sowie den angrenzenden Wäldern ab. Für die zukünftige Baumverjüngung spielen diese Faktoren eine wichtige Rolle. Da Fichtensamen nur kleine Strecken vom Wind hangaufwärts transportiert werden, ist für die natürliche Wiederbewaldung in jedem Fall wichtig, dass die lebenden Fichten, Bergahorne, Birken, Vogelbeeren und Tannen in den Totholzbeständen erhalten bleiben.