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  • Titel
    Retention of dissolved organic matter by illitic soils and clay fractions: Influence of mineral phase properties
  • Paralleltitel
    Retention gelöster organischer Substanz durch illitische Böden und Tonfraktionen: Einfluss der Mineralphase
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    23 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200108598
  • Quelle
  • Abstract
    Der Zusammenhang zwischen der Retention von gelöstem organischen Kohlenstoff (DOC) in Böden und den Eigenschaften der Mineralphase bedarf weitgehender Aufklärung v.a. bei neutralen pH-Werten. Wir haben DOC an Gesamtböden (illitische Oberböden eienr Toposequence) und dazugehörige Tonfraktionen (< 2 öm) nach der Entfernung organischer Substanz nach der Entfernung organischer Substanz und pedogenen Oxiden sorbiert, um besonders die Rolle der mineralischen Oberfläche und der pedogenen Oxide für die DOC-Retention bei pH 7 hervorzuheben). Die Beziehungen zwischen DOC-Retention und Gehalt an Dithionit-extrahierbarem Eisen, spezifischer Oberfläche (SSA, BET-N2-Methode) und Kationenaustauschkapazität (pH 7) wurden untersucht. Alle Proben sorbierten 20-40 % der zugegebenen DOC-Menge. Die DOC-Sorption der Tonfraktionen erklärte die Sorption der Gesamtböden. Keine der untersuchten Eigenschaften der Mineralphase konnte die Menge an sorbiertem DOC vollständig erklären. Es wurden 9 bis 24 ög DOC m-2 sorbiert. Dies lässt die Vermutung zu, dass DOC nur mit einem Teil der Mineraloberfläche interagierte, da bei einer vollständigen Kohlenstoffbelegung der Oberfläche über 500 ög m-2 zu erwarten wären. Die Oberfläche der silikatischen Tonminerale schien für die DOC-Retention unter den gegebenen experimentellen Bedingungen wichtiger zu sein als die Oberfläche der Eisenoxide. Das Desorptionsexperiment entfernte 11 bis 31 % der sorbierten DOC-Menge, der überwiegende Anteil des DOCs war somit fest gebunden.