Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Enzyme activities in semiarid soils under conservation reserve program, native rangeland, and cropland
  • Paralleltitel
    Enzymaktivitäten in semiariden Böden unter konservierender Landnutzung, natürlichem Weideland und Ackerland
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    1 Abb., 39 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200108597
  • Quelle
  • Abstract
    Begrenzte Informationen liegen über biochemische Prozesse in semiariden Böden unter verschiedenen Landnutzungssystemen vor. In dieser Studie wurden die Aktivitäten von verschiedenen Enzymen des C-, N-, P- und S-Kreislaufes in semiariden Böden mit variierenden Gehalten an Ton (10-21 %) und Sand (59-85 %) unter konservierender Landnutzung (CPR), natürlichem Weideland (NR) und Ackerland untersucht. Innterhalb des Ackerlandes wurden Böden unter Sonnenblumen (Eriophyllum ambiguum (Gray)), Baumwoll-Monokulturen (Gossypium hirsutum L.), bzw. unter Baumwolle in Fruchtfolge mit Weizen (Triticum aestivum L.) oder Hirse (Sorghum bicolor L.) beprobt. Böden unter CRP und NR wiesen höhere Gesamtgehalte an C und N auf als Ackerböden unter Baumwoll-Monokultur. Die pH-Werte (pH 6.7-8.4) waren von der Landnutzung unbeeinflusst. Die Aktivitäten von ß-Glukosidase, ß-Glukosaminidase, Arylaminidase, saurer und alkalischer Phosphatase, Phosphodiesterase und Arylsulfatase (mg Produkt (kg Boden)-1 h-1) waren geringer unter Baumwoll-Monokulturen als unter Baumwolle in Fruchtfolge mit anderen Kulturen, CRP und Nr. Im Vergleich zu Böden anderer Regionen fielen die Enzymaktivitäten und dem Gehalt an C (r </- 0.98, P < 0.001). die Enzymaktivitäten zeigten positive Beziehungen zum Gesamtgehalt an N und negative Beziehungen zum pH-Wert. Signifikante Interkorrelationen bestanden zwischen den einzelnen Enzymaktivitäten (r </- 0.98, P < 0.001). Die spezifischen Enzymaktivitäten (mg Produkt (g organischem C)-1 waren geringer unter Baumwoll-Monokultur als unter CRP und NR. Diese Ergebnisse lassen auf nutzungsbedingte Unterschiede in der Quantität und Qualität der organischen Bodensubstanzen schließen. Die spezifischen Aktivitäten von ß-Glukosidase und Arylamidase folgten einem stärkeren Tiefengradienten als die anderen Enzymaktivitäten. In der Regel wiesen Böden unter CRP oder Baumwolle in Fruchtfolge mit Weizen und Hirse höhere Enzymaktivitäten auf als Böden unter konventionellen Baumwoll-Monokulturen. Letztere stellen jedoch die übliche landwirtschaftliche Praxis in dieser Region dar.