Titel
Verjüngung und Verjüngungsdefizite in subalpinen und montanen Wäldern Österreichs
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2003
Illustrationen
10 Abb., 8 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
5275
Datensatznummer
200108006
Quelle
Abstract
Auf ca. 15 % der Waldfläche wurde "vorhandene Verjüngung" angetroffen, wobei ausreichende Stammzahl und Mischung nach den oben genannten Kriterien je nach potentieller natürlicher Waldgesellschaft zwischen 30 % (montaner Fichtenwald) und 3 % (Fichten-Tannen-Buchenwald) gegeben war. Dabei handelt es sich aber hauptsächlich um Flächen mit Mischbaumarten unter 30 cm Pflanzenhöhe. Das Hauptproblem liegt also nicht so sehr in der Anzahl der Verjüngungsflächen oder im Verjüngungspotential, sondern in der Erhaltung der Mischbaumarten bis in die gesicherte Jugend (über 1,3 m) und darüber hinaus, somit im selektiven Verbiss in montanen Mischwäldern, der dies gegenwärtig zum Großteil verhindert. Verjüngungsdefizit ist im montanen Bereich vor allem bei der nachhaltigen Mischung der Bestände, bzw. der Erhaltung der Mischbaumarten zu sehen, in subalpinen Wäldern im Ausbleiben der Verjüngung auf verjüngungsnotwendigen Flächen aufgrund verschiedener Hemmfaktoren.