Titel
Repräsentanz und Vergleichbarkeit von Daten und Flächen der Bodendauerbeobachtung
Paralleltitel
Spatial representativity and methodical comparability of data and sites of soil monitoring
Verfasser
Erscheinungsjahr
2003
Illustrationen
3 Abb., 34 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
4181
Datensatznummer
200107915
Quelle
Abstract
Es wird ein Verfahren für die Prüfung der Eignung der Daten von Bodendauerbeobachtungsflächen (BDF) der Länder für Bodenschutzaufgaben sowie die Umweltbeobachtung und -berichterstattung des Bundes vorgestellt. Grundlage für die Eignungsprüfung der BDF-Daten sind die Kriterien Landschaftsrepräsentanz sowie Vergleichbarkeit und räumliche Verallgemeinerbarkeit der Messdaten. Die Erfüllung dieser Eignungskriterien wird in einem dreistufigen Ansatz geprüft: 1. Erhebung von Informationen über die Vergleichbarkeit der Daten von BDF anhand der Messmethoden und -größen einschließlich ihrer Qualitätssicherung; 2. statistische Analyse der Repräsentanz von BDF der Länder in Bezug auf flächendeckend verfügbare Daten über bodenschutzrelevante Landschaftsmerkmale sowie 3. geostatistische Analyse der räumlichen Verallgemeinerbarkeit der BDF-Messdaten. Dafür verwendete Daten und Statistik-Software werden in einem Geographischen Informationssystem (GIS) verknüpft. Die Metadatenanalyse belegt, dass die Bodendauerbeobachtung ökosystemar angelegt ist, einen beachtlichen Grad methodische Harmonisierung aufweist und deshalb eine besonders wichtige Form des Länder übergreifenden Umweltmonitorings darstellt. Die Repräsentanzanalyse zeigt, dass zur Beurteilung der Effizienz und Suffizienz eines Umweltmessnetzes nicht nur die Landschaftsrepräsentanz seiner Standorte, sondern zusätzlich die geostatistische Repräsentanz der dort erhobenen Daten analysiert werden muss. Hierbei liefert die geostatistische Auswertung Hinweise auf die erforderliche Anzal der Messstellen, deren räumliche Anordnung an der Landschaftsstruktur orientiert werden sollte.