Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Zur waldbaulichen Behandlung der Weißtanne (Abies alba Mill.) an ihrer nördlichen Arealgrenze : 10 Jahre nach der ersten Thüringer Weißtanneninventur
  • Paralleltitel
    Silvicultural Regimes for the Silver Fir (Abies alba) at its Northern Growth Boundary
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    3 Abb., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200107551
  • Quelle
  • Abstract
    Die Weißtanne ist als Population an ihrer nördlichen Arealgrenze in Thüringen genetisch eingeengt. Die Ursachen werden diskutiert. Aus dieser Situation und durch ihre relativ weiten postgalzialen Rückwanderungswege aus ihren eiszeitlichen Refugien in Italien und vom Balkan resultiert im Zusammenwirken mit den regionalen Umweltbedingungen an ihrer nördlichen Verbreitungsgrenze ein unterschiedliches Wuchs- und Konkurrenzverhalten. Die Tanne scheint in Thüringen und Sachsen besonders sensibel auf Licht und damit auf Wärme zu reagieren, was sich u.a. in Konkurrenz mit der Rotbuche äußert. Das muss an der nördlichen Arealgrenze der Weißtanne stärker als bisher berücksichtigt und ausgenutzt werden. Die Sonnenenergie besitzt eine herausragende Rolle als Standortsfaktor und ist deshalb eine bestimmende waldbautechnische Steuergröße für die Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen. Unter diesem Aspekt werden zur waldbaulichen Behandlung der Weißtanne in Thüringen für die Praxis nochmalige Empfehlungen gegeben.