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  • Titel
    Gap Flow - An Overview and Preliminary Results
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    31 Abb., 36 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    667
  • Datensatznummer
    200107513
  • Quelle
  • Abstract
    GAP ist eines der Unterprogramme des Mesoskaligen Alpinen Programms (MAP). Es untersucht die Auswirkungen von seitlichen und vertikalen Verengungen auf die Luftströmungen, d.h. den Föhn über und durch einen Paß. Der Artikel beschreibt die genauen Zielsetzungen und das ausgedehnte Beobachtungsnetz entlang der Brennersenke während der MAP Feldphase im Herbst 1999. Das Messnetz bestand aus 70 automatischen Wetterstationen, mehreren Radiosondenstationen, Fernerkundungsgeräten und Forschungsflugzeugen. Mit einer überdurchschnittlich hohen Zahl von Föhnfällen trug die Natur das Ihre zum Erfolg der Messkampagne bei. Obwohl die Verarbeitung und Qualitätskontrolle des riesigen Datensatzes gerade abgeschlossen wurde, sind schon mehrere Fallstudien begonnen worden. Erste Ergebnisse von drei Fällen werden in diesem Artikel beschrieben: der "Sandwichföhn" (18. Oktober 1999), ein Föhnfall mit hohen Vertikalgeschwindigkeiten (20. Oktober) und ein hochreichender Föhn (24.-25. Oktober). Bodenstationen wurden linienförmig vom Talboden bis zu den Berggipfeln aufgestellt, um das Massenfeld der Strömung im Tal kontinuierlich zu messen. Diese Messungen werden mit Radiosondenaufstiegen während intensiver Messphasen (IOPs) verglichen, um ihre Brauchbarkeit für die Bestimmung von vertikalen Temperaturprofilen außerhalb der IOPs zu ermitteln. Ein analytisches konzeptueller Modell wird vorgestellt, das die wichtigsten Strömungsmerkmale bei der Einmündung des Föhns aus dem Wipp valley in das nahezu rechtwinklig dazu verlaufende Inntal beschreibt.