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  • Titel
    Trocknungs- und Witterungsverhalten von mondphasengefälltem Fichtenholz (Picea abies Karst.)
  • Paralleltitel
    Drying and weathering behaviour of Norway Spruce (Picea abies Karst.) wood felled according to moon phases = Comportement au séchage et aux intempéries du bois d'épicéa (Picea abies Karst.) abattu selon les phases lunaire
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    7 Abb., 21 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200107253
  • Quelle
  • Abstract
    Als Ergänzung zu einer generellen Studie mit statistischer Analyse des Zusammehangs zwischen dem Fälldatum der Bäume (gewählt in Bezug auf die traditonell erwähnten Mondzyklen) und den Haupteigenschaften des Holzes untersucht der vorliegende Aufsatz im Speziellen die Variationen der Holz-Wasser-Relation und präsentiert die Auswirkungen einer längeren Aussetzung an die Witterung auf eine Probenserie aus dem Hauptversuch. Für das Splint- wie für das Kernholz stellt sich heraus, dass in der zweiten Hälfte der Versuchsperiode das Verhältnis zwischen dem Anteil an freiem Wasser (leicht extrahierbar) und dem Anteil an gebundenem Wasser (an die Zellwand gebunden, für das Schwinden beim Trocknen verantwortlich) systematisch und signifikant bezüglich Fälldatum variiert. Die Einwirkung der Witterung lässt offensichtlich den anfangs beobachteten signifikanten Effekt des Fällzeitpunktes nicht verschwinden: Sowohl im feuchten Zustand wie auch im klimatisierten und darrtrockenen Zustand bleibt eine systematische Variation im relativen Gewicht der Proben sichtbar (für alle sechs Fälldaten im Splint, für die zweite Hälfte im Kern). Für die Druckfestigkeit war der "Mondphaseneffekt" nur in der zweiten Hälfte der experimentellen Fällperiode noch sichtbar. Die relative Deformation alternierte in ihrer Amplitude deutlich nur bei den druckgetesteten Splintholzproben. Die Besiedelung durch Pilze und Flechten der wetterexponierten, später luftdicht-feuchteexponierten Splintproben war deutlich geringer für Bäume, die bei abnehmendem/absteigendem Mond im Dezember und anfangs Januar gefällt wurden. Diese Resultate werden mit Ergebnissen aus analogen Untersuchungen verglichen und werden in den wissenschaftlichen Kontext gestellt, der die eingangs aufgestellte Hypothese unterstützt.