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  • Titel
    Dendroökologische Untersuchungen an Beständen der Weisstanne (Abies alba Mill.) mit Mistelschäden (Viscum album)
  • Paralleltitel
    Dendroecological research on silver fir (Abies alba Mill.) stands damaged by mistletoe (Viscum album)
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Trippstadt
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    4 Abb., 7 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    12142
  • Datensatznummer
    200107209
  • Quelle
  • Abstract
    Über die Schädlichkeit der Mistel (Viscum album ssp. abietis) wurde in Rumänien nicht sehr häufig berichtet (Barbu 1985, 1991, 1994). Kramer (1992) stellte fest, dass Misteln in den Kronen hauptsächlich älterer Weißtannen (Abies alba Mill.) verbreitet sind. Im Allgemeinen kommt Viscum album ssp. abietis im gesamten östlichen und südöstlichen Verbreitungsgebiet der Weißtanne mit einer deutlichen Schwerpunktbildung im Süden in Italien und Griechenland vor. Erwähnenswert ist auch eine gewisse Häufung im Nordost-Areal in Polen und Rumänien, dies hauptsächlich in den Randlagen des natürlichen Verbreitungsgebiets. In Rumänien verbreitet sich der Mistelbefall seit den letzten 20 Jahren kontinuierlich hinsichtlich Fläche und Intensität (Barbu 1991). Der Befallsanteil bei den Bäumen ist sehr hoch, er liegt um 80-85 % auf 450-700 m Meereshöhe und beträgt rund 30-40 % bei 750-900 m am Rande der Ostkarpaten. Auch im Innenbereich des Karpatenbogens (Cristian in der Nähe von Brasov) ist die Zahl der befallenen Tannen bei einer Meereshöhe von 530-650 m sehr hoch (63-75 %).