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  • Titel
    Leistung, Kosten, Pfleglichkeit des Valmet 911 X3M
  • Titelphrase
    AUSTROFOMA 2003
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    5 Abb., 3 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    13504
  • Datensatznummer
    200106904
  • Quelle
  • Abstract
    Leistung und Kosten des Valmet 911 X3M liegen auf einem für Harvester dieser Leistungsklasse angemessenen Niveau. Die maximale Leistung von knapp 22 Efm o.R./MAS (bei nicht geschälten oder schneegebrochenen Bäumen) wird bei einem mittleren BHD des ausscheidenden Bestandes von 34 cm erreicht. Bei den Schäden am verbleibenden Bestand sind es vor allem die Schäden an den Wurzeln der Rückegasse-Randbäume, die bedenklich erscheinen. Abrisse und Zerfaserungen von Hauptwurzeln führen nicht nur zu einem augenblicklichen Stabilitätsverlust, sie erhöhen auch das Infektionsrisiko erheblich. Diese Schäden sind allerdings typisch für alle Raupenmaschinen mit ihren scharfkantigen Stahlplatten. Abhilfe könnte hier in Zukunft Gummi- bzw. Kunststoff-Ketten oder seitlich abgerundete Platten schaffen, wenn die Probleme mit dem mangelnden Griff am Steilhang gelöst werden können. Generell sind bei Einsätzen mit Raupenharvestern Rückegassenbreiten von fünf Metern zu empfehlen, um das Verletzungsrisiko für die Wurzeln zu minimieren. Allerdings stellt diese Rückegassenbreite gerade im Hochgebirge keinesfalls das Optimum dar. Die befahrungsbedingten Bodenveränderungen sind auf der Versuchsfläche sehr gering. Beeinträchtigungen der Bodenfunktionen sind daher bei Berücksichtigung eines zum Einsatzzeitpunkt geeigneten Bodenwassergehaltes nicht zu erwarten. Abschließend lässt sich feststellen, dass der Valmet 911 X3M einen ökonomisch und ökologisch sinnvollen Einsatzbereich am Mittel- bis Steilhang hat. Vor allem die Kombination mit einem Seilgerät, das durch die Vorkonzentration eine Leistungssteigerung von ca. 10 % erfährt [3], erscheint hier zukunftsträchtig.