Titel
Schutzgebiete in Kuba - Entwicklungen und Probleme
Paralleltitel
Protected areas in Cuba - Developments and problems
Verfasser
Erscheinungsjahr
2003
Illustrationen
5 Abb., 16 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
8630
Datensatznummer
200106768
Quelle
Abstract
Kuba ist einer der wichtigsten Hot Spots der Biodiversität weltweit mit einem sehr hohen Anteil an Endemismus. Gefährdet ist der Bestand der vielfältigen Flora und Fauna vor allem durch den Verlust an natürlichen Habitaten. Man versucht sie in unterschiedlichen Typen von Schutzgebieten zu erhalten. Nach der 1999 erfolgten neuen Gesetzgebung wurden die ersten 32 Schutzgebiete im Februar 2001 vom Ministerrat anerkannt. Weitere 232 befinden sich auf der Vorschlagliste des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt (CITMA) und genießen damit bereits einen beschränkten, vorläufigen Schutz. Wie in vielen Ländern ist das Management der Schutzgebiete in Kuba stark von den lokalen Gegebenheiten und von deren Bedeutung für das Land geprägt. Schutzgebiete wie der Alexander-von-Humboldt-Nationalpark stehen in der Prioritätenliste weit oben, entsprechend sind die Ausstattung und das Management besser als in vielen anderen Gebieten - wie z.B. dem Naturreservat Baitiquiri. Trotz positiver Grundeinstellung zum Naturschutz in weiten Teilen der Bevölkerung und bei der Regierung stellt der Mangel an finanziellen Mitteln das zentrale Hindernis beim Management der Schutzgebiete Kubas dar.