Titel
Regeneration naturnaher Fichtenwälder nach großflächigen Störungen : Beispiele aus dem Harz
Paralleltitel
Regeneration of Seminatural Stands of Norway Spruce after Extensive Disturbances; Examples of the Harz Mountains
Verfasser
Erscheinungsjahr
2003
Illustrationen
7 Abb., zahlr. Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
4354
Datensatznummer
200106324
Quelle
Abstract
Am Beispiel des "Quitschenberges" und des Naturwaldes "Bruchberg" wird die Regeneration naturnaher Fichtenwälder in den Harzhochlagen nach großflächigen Störungen beschrieben. Auf beiden Flächen wird eine durchschnittliche Anzahl von rund 3.000 Verjüngungspflanzen je ha festgestellt. Insgesamt zeigen die Untersuchungsergebnisse, dass trotz der widrigen klimatischen und standörtlichen Bedingungen die Harzhochlagen-Fichtenwälder ein beachtliches Verjüngungspotenzial besitzen. Die Fichte verjüngt sich auf dem "Quitschenberg" vor allem unter dem Altholzschirm, während die Eberesche auf den von Gräsern dominierten Flächen überwiegt. Auch im Verhau verjüngt sich die Eberesche deutlich besser als die Fichte. Anhand der Ergebnisse im Naturwald "Bruchberg" wird die große Bedeutung von Moder- und Käfigverjüngung für die Regeneration der Fichtenwälder erkennbar. Neben der Erhöhung der Bestandesstabilität ist eine ausreichende Vorverjüngung der beste Garant für den Erhalt der Regenerationsfähigkeit. Dafür ist das Belassen von Totholz zur Moderholzverjüngung und eine Wilddichte, die das Aufkommen von Mischbaumarten (hier vor allem der Eberesche) erlaubt, Voraussetzung.