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  • Titel
    Biodiversity loss caused by invasive alien vertebrates
  • Paralleltitel
    Der Verlust der Biodiversität durch das Eindringen fremder Wirbeltierarten
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Illustrationen
    21 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    8032
  • Datensatznummer
    200106134
  • Quelle
  • Abstract
    Die Einführung gebietsfremder Wirbeltierarten ist eine Hauptursache für den Verlust der einheimischen biologischen Vielfalt in vielen Gebieten der Erde. Die von solchen Vorgängen ausgehende Gefährdung ist besonders hoch auf ozeanischen Inseln und in anderen isolierten Ökosystemen, für die viele Beispiele des Aussterbens oder des Rückgangs einheimischer Arten durch das Eindringen gebietsfremder Wirbeltiere existieren. Raubsäuger haben den gravierendsten Einfluss, aber auch herbivore Säugetiere können Biodiversitäts-Verluste verursachen sowie als Beute die Nahrungsbasis für eindringende Raubtiere darstellen. Es gibt auch einige bekannte Beispiele für die Bedrohung der einheimischen Biodiversität durch gebietsfremde Vögel, Reptilien und Fische. Die negativen Auswirkungen des Eindringens gebietsfremder Wirbeltiere werden anhand spezifischer Beispiele aus Neuseeland erläutert, darunter auch die vielfältigen Einflüsse des australischen Fuchskusu (Trichosurus vulpecula). Manchmal gelingt die Ausrottung eingedrungener Wirbeltierarten, bevor diese auf Inseln oder in anderen isolierten Gegenden richtig Fuß fassen können. In Anbetracht der Unsicherheit der von gebietsfremden Wirbeltieren ausgehenden Wirkungen, sollte entsprechend dem Vorsorge-Prinzip das Einbringen von Arten ohne vorherige gründliche Untersuchungen der Risiken für die einheimische Biodiversität unterbleiben.