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  • Titel
    Anorganische Schadstoffe in Böden Nordrhein-Westfalens : I. Möglichkeiten der Auswertung mehrmodaler Häufigkeitsverteilung
  • Paralleltitel
    Inorganic toxicants in soils of North Rhine-Westphalia
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Illustrationen
    15 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200105028
  • Quelle
  • Abstract
    Eine Auswertung von Elementgehalten (Gesamtgehalte, mobilisierbare sowie mobile Fraktion) in 335 Bodenproben aus Nordrhein-Westfalen zeigt, daß die Verteilungen eine große Schiefe (z.B. Gesamtgehalte: 1,05 bei Al bis 18 bei Tl) aufweisen und auch nach Logarithmieren der Daten überwiegend nicht normalverteilt sind. Das Auftreten mehrerer Peaks deutet auf das Vorliegen verschiedener (Teil-) Häufigkeiten und damit auf mehrmodale Verteilungen hin. Zur Analyse dieser gemischten Verteilungen werden zwei Verfahren genutzt. Ein parametrischer Ansatz geht von unabhängigen, lognormalverteilten Teilhäufigkeiten aus, die mit dem Expectation Maximization Algorithmus angepaßt werden. In einem nichtparametrischen Ansatz wird die Kerndichteschätzung verwendet. Mit der Kerndichteschätzung lassen sich für das vorliegende Datenmaterial pro Element i.d.R. fünf bis zehn Gehaltsbereiche ausweisen, denen in plausibler Weise Bodenproben mit gemeinsamen Merkmalen (Ausgangsmaterial, regionale Herkunft, spezifische Belastungsursache) zugeordnet werden können. Auf diese Weise lassen sich u.a. Hintergrundwerte für verschiedene potentiell toxische Elemente ableiten. Die parametrische Variante zeigt sich bei Vorliegen von mehr als vier Teilhäufigkeiten nicht geeignet, diese mit der erforderlichen Trennschärfe zu erfassen.