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  • Titel
    Histologische Reaktion von zwei unterschiedlich anfälligen Populus tremuloides-Genotypen auf Verletzung und Inokulation mit Hypoxylon mammatum
  • Paralleltitel
    Histological analyses of the host response of two aspen genotypes to wounding and inoculation with Hypoxylon mammatum
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    29 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200104629
  • Quelle
  • Abstract
    Nachkommen der Amerikanischen Zitterpappel (Populus tremuloides) aus Wurzelschossern von zwei Mutterpflanzen wurden mechanisch verletzt oder verletz und mit Mycel von Hypoxylon mammatum inokuliert. Die Mutterpflanzen wurden als resistent oder anfällig klassifiziert. Die Basis hierfür waren dreissigjährige Freilandversuche mit Nachkommen aus offener Abblüte, die 21% bzw. 93% Mortalität durch Hypoxylon mammatum aufwiesen. Jeder Stamm wurde zweimal sowohl an der Basis als auch im nicht lignifizierten Bereich verletzt. Die Proben wurden 5 mm oberhalb der Verletzungsstelle nach 7 und 14 Tagen entnommen. Lignin wurde mit Phloroglucinol-HCl nachgewiesen, Suberin mit Sudanschwarz B. Dünnschnitte des resistenten Pappel-Klons zeigten im Bereich von beiden Seiten der Wundränder eine intensive Färbung mit Phloroglucinol-HCl. Nach sieben Tagen hatte sich Kollenchymkallus gut entwickelt, der aus dem Phloembereich innerhalb des Gewebes entstammte, dessen Zellwände in der Nähe des vasculären Kambiums positiv mit Phloroglucinol-HCl reagiert hatten. Im Gegensatz dazu färbten sich die Schnitte des anfälligen Klons weniger, die gefärbten Zellen waren verstreut, und es hatte sich weniger Kollenchymkallus gebildet als bei dem resistenten Klon. Die Anwesenheit des Pilzes erhöhte bei beiden Pappelklonen das Ausmaß der Lignifizierung und verzögerte die Überwallung. Zwischen den beiden Pappelklonen konnte kein Unterschied in der Suberinbildung festgestellt werden. Im Vergleich der Reaktion auf Phloroglucinol-HCl innerhalb derselben Triebe im unverholzten und verholzten Bereich zeigte sich, das die Inokulation im älteren, verholzten Gewebe eine klarer Reaktion hervorrief und sich somit besser zur Unterscheidung der beiden Genotypen eignete.