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  • Titel
    Ein klimasensitives statistisches Modell zur Beurteilung der Baumarteneignung
  • Paralleltitel
    A Static Climate-sensitive Model for Site Requirements of European Tree Species
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Illustrationen
    61 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2754
  • Datensatznummer
    200104586
  • Quelle
  • Abstract
    In diesem Beitrag wird das Konzept für ein statisches klimasensitives Eignungsmodell zur operationalen Abschätzung der physiologischen Baumarteneignung im Rahmen von Waldumbaumaßnahmen beschrieben. In Anlehnung an das Lebenszonenkonzept von Holdridge werden für mitteleuropäische Baumarten mehrdimensionale Eignungsräume wissensbasiert definiert. Die Eignung einer Baumart wird dabei in den Bereichen Temperaturverhältnisse. Wasserversorgung und Nährstoffversorgung beurteilt. Innerhalb dieser Bereiche werden an Einzelfaktoren verwendet: die Temperatursumme über 5,5°C und die Winterminimumtemperatur für den Komplex "Temperatur", ein aus einer standortsspezifischen Wasserbilanz abgeleiteter Wasserversorgungsindikator sowie die Ansprache von Pseudovergleyung für den Bereich "Wasserversorgung", pH-Wert und C/N-Verhältnis des Mineralbodens, Gründigkeit, Grobskelettgehalt und die Bodenart für den Komplex "Nährstoffversorgung". Nach einem hierarchischen Ansatz werden innerhalb eines Bereiches die Wirkungen dieser Einzelfaktoren auf die Baumarteneignung monokausal auf einer Skala zwischen 0 und 1 beschrieben und miteinander verknüpft. Die Gesamteignung ergibt sich aus der Wirkung des sich jeweils im Minimum befindlichen Faktorenbereiches. Anhand eines Forstbetriebes wird der Einsatz des Baumarteneignungsmodelles zur GIS-gestützten Kartierung der Baumarteneignung vorgestellt. Die Sensitivität des Modelles auf Klimaextreme und Klimaänerungszenarien wird demonstriert.