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  • Titel
    Sekundärmetaboliten in Dualkulturen von genetisch unterschiedlichen Armillaria-Isolaten
  • Paralleltitel
    Secondary metabilites from dual cultures of genetically different Armillaria isolates
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    18 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200103524
  • Quelle
  • Abstract
    In antagonistischen Kulturen nunterschiedlicher Basidiomyceten werden toxische Sekundärmetaboliten synthetisiert. Dies wurde auch in Dualkulturen von diploiden Isolaten verschiedener Armillaria spp. (A. gallica, A. borealis und A. cepistipes) in Verbindung mit Inkompatibilitätsreaktionen beobachtet. Die Änderung im Muster der Sekundärmetaboliten war bei A. cepistipes am größten und verbunden mit einer zunehmenden Wachstumsinhibition des Pilzes. Parallel nahm die Konzentration seiner toxischen Metaboliten mehr und mehr ab und biologisch inaktive wurden gebildet. Einige der Sekundärmetaboliten wurden isoliert und ihre chemische Struktur aufgeklärt (inklusive zwei bisher unbekannte Verbindungen). Es handelt sich dabei um Sesquiterpenester der Orsellinsäure. Die neu gebildeten Metaboliten entstehen durch Dehydroxylierung polarer Vorläufermoleküle. Mit der Detoxifizierung von Metaboliten durch einen antagonistischen Pilz wird ein neuer Aspekt der ökologischen Interaktion von Pilzen beschrieben.