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  • Titel
    Identifizierung der Gattung Armillaria durch spezifische Amplifikation eines rDNA-ITS-Fragmentes sowie Ermittlung der genetischen Variation innerhalb von Armillaria ostoyae mittels rDNA-RFLP und RAPD-Analyse
  • Paralleltitel
    Identification of the genus Armillaria by specific amplification of an rDNA-ITS fragment and evaluation of genetic variation within Armillaria ostoyae by rDNA-RFLP and RAPD analysis
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    46 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200103523
  • Quelle
  • Abstract
    Die genetische Variation von Armillaria ostoyae-Isolaten unter Verwendung des rDNA-RFLP und der RAPD-Analyse wurde untersucht. Insgesamt 20 Armiallaria ostoyae-Isolate, die überwiegend aus Picea spp. verschiedener geographischer Herkunftsgebiete erhalten wurden, wurden in die Untersuchungen einbezogen. Die Southern Hybridisierung der mit AvaII geschnittenen Gesamt-Zell-DNAs mit einer clonierten. Biotin-markierten DNA aus Saccharomyces carlsbergensis erlaubte die Differenzierung in fünf RFLP-Gruppen. Die UPGMA-Clusteranalyse der unter Verwendung von 10 Dekamer-Primern (OPA 01-OPA 10) erhaltenen RAPD-Muster (138 Banden) gruppierte die Isolate in Untergruppen mit 40-96% Ähnlichkeit, was auf eine hohe intraspezifische genetische Variabilität hindeutet. Einige Isolate aus verschiedenen geographischen Regionen bildetne eine gemeinsame Untergruppe. Dies deutet darauf hin, daß die gleichen Mutationsereignisse regional unabhängig, sowie ein Austausch und Rekombination genetischen Materials innerhalb der DNAs in natürlichen Populationen stattgefunden haben. Die potentielle Rolle der historischen und gegenwärtigen Ausbreitung von Fichtenpflanzen für die genetische Variation von Armiallaria ostoyae-Isolaten in Europa wird diskutiert. Unter Verwendung des Primerpaares ARM-1/ARM-2 wurde ein Armillaria-spezifisches ITA-DNA-Fragment von etwa 660 bp erhalten. Kein intraspezifischer RFLP in diesem Amplikon konnte aufgezeigt werden, was auf eine geringe genetische Variabilität in dieser Region hinweist. Die etablierten informativen RFLP- und RAPD-Marker sowie das Armillaria-spezifische ITS-DNA-Fragment können effektive Hilfsmittel für weitere epidemiologische und phylogenetische Studien sowie zur Untersuchung von Wirt-Pathogen-Interaktionen sein.