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  • Titel
    Morphologische und anatomische Untersuchungen an Terminaltrieben geschaedigter und ungeschaedigter Fichten (Zwischenergebnis)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1984
  • Illustrationen
    2 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12164
  • Datensatznummer
    200102144
  • Quelle
  • Abstract
    1. Der Verlauf der Hoehenentwicklungskurve von Terminaltrieben in geschaedigten und ungeschaedigten Bestaenden zeigt keine Abweichungen von der Norm, ausser der deutlich geringeren Leistung in geschaedigten Bestaenden. 2. Vegetationskegel werden nicht sichtbar geschaedigt. 3. Ueberdurchschnittliches Wachstum foerdert Triebverkruemmungen. 4. Waehrend des Austreibens und waehrend der Triebentwicklung sind hoechstens geringe Nadelschaeden zu verzeichnen. 5. Die Nadelverfaerbung und der Nadelfall setzte 1983 im August/September ein (Tx-Nadeln). 6. Dem Nadelabfall geht eine Nadelverfaerbung voraus, die ueber gelb und braun nach rot geht. 7. Der Nadelfall bei Fichte ist kein physiologisch, ueber Phytohormone gesteuerter Prozess, sondern ein rein mechanischer. 8. Erst vollstaendiger Wasserverlust der Nadel bzw. der hyalinen Schicht loest den Abfall aus. 9. Das fuer den Nadelfall notwendige Trennungsgewebe wird sehr fruehzeitig ausgebildet, unabhaengig von einer Stress- oder Schadwirkung. 10. Die Ursache fuer gruenabfallende Nadeln scheint bedingt zu sein durch Wasserstress als Primaerfaktor, rotabfallende Nadeln dagegen werden andersartig geschaedigt. 11. Der Wasserfaktor auf Flaeche 103 scheint fuer das Schadensausmass weder als praedisponierender noch ausloesender Faktor zu wirken.