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  • Titel
    Der Effekt von Kalkung und Magnesiumdüngung auf die Aufnahme, den Transport und die chemische Bindungsform von Calcium und Magnesium in Koniferen : V: Abschließende Betrachtung des Kationentransportes im Xylem unter Berücksichtigung der erzielten Ergebnisse : 13. Statuskolloquium des PEF
  • Paralleltitel
    The effect of liming and Mg-fertilization on uptake, transport and final use of calcium and magnesium in vonifers
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    32 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12612
  • Datensatznummer
    200102096
  • Quelle
  • Abstract
    Im nunmehr abgeschlossenen Forschungsprojekt wurden Untersuchungen zum Calcium- und Magnesiumhaushalt von Fichten auf Freiflächen (ARINUS-Projekt) und unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt. Anhand der Kalkulation von Massenflußtransportraten für Calcium, Magnesium und Kalium wurde herausgestellt, daß die Verlagerung mit dem Massenfluß des Xylemsaftes einen großen Teil der Calcium- und Magnesiumaufnahme der Fichten auf den ARINUS-Versuchsflächen erklären kann. Für Kalium ergeben sich demgegenüber Hinweise für ein internes Zirkulieren im Baum. Mit dem Massenfluß verlagertes Calcium bzw. Magnesium steht jedoch in ständigem Austausch mit reversibel an die Zellwände gebundenen Kationen. Bei der Desorption von den Zellwänden spielen organische Säuren eine maßgebliche Rolle. Austauschbar gebundenes Calcium bzw. Magnesium machen etwa 95% der jeweiligen Gesamtgehalte im Splintholz aus. Die Verhältnisse in dieser Fraktion sind damit sehr bedeutsam für die Elementbilanz des Baumes. Die Voraussetzung für die Verbesserung der Magnesiumversorgung der Assimilationsorgane nach Düngung ist somit eine Erhöhung der Gehalte an austauschbar gebundenem Magnesium im Splintholz. Dies erklärt die vielfach beobachtete verzögerte Wirkung von magnesiumhaltigen Düngern auf die Gesamtgehalte in den Nadeln. Calcium kommt in diesem Zusammenhang jedoch sowohl als Aufnahme- als auch als Transportantagonist für Magnesium in Frage. Hierdurch kann die im Vergleich schnellere Wirkung von Kieserit gegenüber Dolomitkalk erklärt werden, die auf den ARINUS-Versuchsflächen beobachtet wurde.