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  • Titel
    Zusammenbruch oder Umbruch im Dürsrütiwald?
  • Paralleltitel
    Effondrement ou changement radical dans la forêt du Dürsrüti? = Collapse or radical change in the Dürsrüti Forest?
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    30 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200100700
  • Quelle
  • Abstract
    Dürsrüti ist ein Beispiel für eine Extremvariante eines Plenterwaldes, der sich durch sehr hohe Vorräte über einen längeren Zeitraum auszeichnet. Dürsrüti ist auch ein Stück Waldgeschichte der Schweiz: Die Anzeichnung der berühmten dicken Tannen, von denen nur noch eine lebt, war höchsten Stellen der Bundesverwaltung und der Forschung vorbehalten. Dürsrüti ist seit 1914 auch eine Versuchsfläche der waldwachstumskundlichen Forschung. Die Entwicklung von Stammzahl, Vorrat, Zunahme, Nutzung, jene der Durchmesserverteilungen, der Stärkeklassenverhältnisse und weiterer ertragskundlich relevanter Parameter werden dargestellt, interpretiert und mit der Versuchsfläche Hasliwald in Oppligen verglichen. Auf die Baumriesen im Dürsrütiwald wird speziell eingegangen. Seine Eigenschaften als Plenterwald werden mittels Modellen, nach Meyer (1933) und Schütz (1975 und 1999) verglichen. Dürsrüti war in den letzten Jahrzehnten geprägt durch dramatische Veränderungen, die im starken Vorratsbau zum Ausdruck kommen. Trotzdem kann aus den vorliegenden langfristigen Daten geschlossen werden, dass der Wald in Dürsrüti seine Funktionen ohne Einschränkungen erfüllen kann.