Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Ökosystemforschung im Niedersächsischen Wattenmeer
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    28 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13830
  • Datensatznummer
    200100283
  • Quelle
  • Abstract
    Im Rahmen der Ökosystemforschung Wattenmeer läuft das Teilvorhaben im niedersächsischen Wattenmeer seit 1989. Es setzt sich aus einem angewandten und einem Grundlagenforschungsteil zusammen, deren gemeinsame Koordination bei der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer angesiedelt ist. An der Ökosystemforschung Niedersächsisches Wattenmeer sind über 100 Wissenschaftler aus zwölf Institutionen beteiligt. Im angewandten Teil werden die Auswirkungen erhöhter Nähr- und Schadstoffeinträge analysiert, die Bestandsrückgänge der Miesmuschelbänke untersucht und sozioökonomische Aspekte der Küstenfischerei behandelt. Weiterhin werden Strategien für eine langzeitige Umweltbeobachtung entwickelt. Dabei kommen auch ein GIS und Methoden der Luftbildanalyse zur Anwendung. Ein Stoffkreislaufmodell wird für ein exemplarisches Rückseitenwatt und einige Teilkomponenten (z.B. Muschelbänke) erstellt. Die Grundlagenforschung steht unter dem Titel "Elastizität des Ökosystems Wattenmeer" (ELAWAT). Mit diesem Vorhaben wird nach emergenten Eigenschaften dieses Ökosystems gefragt. Welche Rolle spielt die dem Wattenmeer eigene Variabilität für die Fähigkeit, auf Störungen zu reagieren? Es werden raum-zeitliche Verteilungsmuster, Prozesse der Wechselwirkungen zwischen Organismen untereinander und mit ihrer Umwelt sowie Effekte experimentell simulierter Störungen analysiert. Die Ökosystemforschung liefert eine wissenschaftliche Unterstützung für die Nationalparkverwaltung und weitere politische Entscheidungsträger, z.B. im Hinblick auf den internationalen Wattenmeerschutz.