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  • Titel
    Ökosysteme als thermodynamische Notwendigkeit
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    17 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13830
  • Datensatznummer
    200100271
  • Quelle
  • Abstract
    Natürliche, ökologische Systeme sind energiedissipative Systeme, die die aus der Wechselwirkung mit der Sonne stammende Energie in Richtung ihres Mittelwertes einlenken. Dabei spielt das Wasser als dynamisches Element mit seinen physikalischen, chemischen und biologischen Prozessoreigenschaften die bedeutendste Rolle. Unter der Bedingung der Raumlimitierung sind ökologische Systeme selbstorganisierend (Sukzession, Evolution), wobei die Selektion an der Zönosenkernstruktur ansetzt. Das Selektionskriterium ist der Wirkungsgrad, der durch das Verhältnis von im Kreislauf geführten Stoffen zu Stoffverlusten gegeben ist. Die Analyse der heutigen Landschaft zeigt, daß durch ein Fortschreiten der erheblichen Stoffverluste (etwa 1000 kg Basen und Nährstoffe je Hektar und Jahr) bereits mittelfristig ein Zusammenbruch der Vegetation auf nicht linear zunehmender Fläche zu befürchten ist. Es wird ein Konzept vorgestellt, um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.