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  • Titel
    Ökosystemare Selbstorganisation
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13830
  • Datensatznummer
    200100249
  • Quelle
  • Abstract
    Der Text setzt sich mit dem Grundprinzipien selbstorganisierter Systeme auseinander. Es wird versucht, die physikalischen und systemwissenschaftlichen Grundlagen der Selbstorganisation auf ökologische und ökosystemare Sachverhalte zu übertragen. Dissipative Selbstorganisation wird hierbei als die spontane, nicht von außen gesteuerte Entstehung von makroskopisch geordneten Strukturen aus mikroskopischer Unordnung verstanden. Die systemtheoretischen Grundlagen werden anhand eines historischen Abrissen der Konzeptentwicklung dargestellt. Aus dieser Analyse werden Grundanforderungen an selbstorganisierte Systeme abgeleitet, und es wird geprüft, inwieweit biologische und ökologische Systeme solchen Kriterien zuzuordnen sind. Zur Demonstration werden Fallbeispiele für ökologische Selbstorganisationsphänomene aus der Populationsdynamik und der Sukzessionsforschung skizziert. Im Anschluß werden Methoden zur Untersuchung selbstorganisierter Prozeßabfolgen unter den Gesichtspunkten der ökologischen Modellbildung und der Kopplung von Theorie und Empirie diskutiert. Der Text endet mit einer Diskussion des potentiellen Schutzgutes "Selbsorganisationsfähigkeit", das im Zusammenhang mit neuen Ökosystemschutzideen als Basis einer ganzheitlichen Umweltschutz-Konzeption anzusehen ist.