Titel
Tracerhydrologische Methoden - Ergänzung oder Alternative für Lysimeter : Monolithische Feldlysimeter
Paralleltitel
Tracer-hydrological Investigations - Complement or Alternative for Field Lysimeters
Verfasser
Erscheinungsjahr
2002
Illustrationen
19 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
13590
Datensatznummer
200100033
Quelle
Abstract
Die Fließbewegung und damit die Verweilzeit des Sickerwassers auf seinem Weg von der Infiltration in den Boden bis zum Grundwasserspiegel wird vom schichtspezifischen Wassergehalt und den herrschenden hydraulischen Potentialen gesteuert, welche neben meteorologischen Größen und unterschiedlichen Landnutzungsformen auch von bodenphysikalischen Parametern abhängen. Aufgrund von messtechnischen Problemen und von Fragen der Skalenabhängigkeit der Übertragung punktueller Messungen in die Fläche bedürfen die Ergebnisse von hydraulischen Berechnungen der Wasserbewegung in der ungesättigten Zone einer intensiven Überprüfung anhand von Plausiblitätskontrollen. Die hydrologische Markierungstechnik setzt Markierungsmittel ein, um fließendes Wasser im Untergrund verfolgen zu können. Die Verfolgung des Wasserpfades im Untergrund durch die Messung der Tracer erlaubt eine direkte Einsicht in die räumliche und zeitliche Verbreitung des eingesetzten Stoffes unter bekannten Rahmenbedingungen. Jede tracerhydrologische Untersuchung ist vom Prinzip her eine Studie des Transportes von Stoffen in dem oder durch das wasserleitende Medium. Grundlage jeder Stofftransportanalyse ist eine detaillierte Kenntnis der Strömungsverhältnisse und des Wasserflusses. In der wasserungesättigten Zone erfolgt die Erfassung der Fließverhältnisse über unterschiedliche Arten von Lysimetern. Daraus wird implizit klar, dass die Anwendung von Tracern auch für hydrologsiche Fragestellungen nur eine Ergänzung zu möglichst genau durchgeführten Lysimeterauswertungen darstellt und diese in keiner Weise ersetzen kann.