Titel
Hybride Methode zur Abflussbestimmung
Paralleltitel
Non-Instrusive Discharge Measurement
Verfasser
Erscheinungsjahr
2003
Illustrationen
10 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
8050
Datensatznummer
200099617
Quelle
Abstract
Infolge von hohen Fließgeschwindigkeiten, Geschiebetransport und zeitlicher Variation ermöglichen die aktuellen instrusiven Abflussmessmethoden keine Ermittlung des Durchflusses bei Hochwasser. Deswegen wurde eine berührungslose Methode entwickelt, die aus drei Phasen besteht. In der ersten Phase wird die Wasseroberfläche gleichzeitig mit drei CCD Kameras aufgenommen. In einer zweiten Phase werden mit der ermittelten Wasseroberfläche und Sohlengeometrie mittels eines zweidimensionalen numerischen kommerziellen Programms axiale Geschwindigkeitsfelder berechnet. Die Sohlengeometrie wird vorgängig bei Niederwasser ausgemessen. Eine Iteration ermöglicht in der dritten Phase, den Durchfluss zu bestimmen. Um eine hohe Genauigkeit zu erzielen, werden Absturzanordnungen wie Schwellen betrachtet. Laborversuche haben einen mittleren relativen Messfehler von 2 bis 3 % für den Durchfluss ergeben. Der wesentliche Vorteil dieser Messmethode verglichen zu anderen ist die geringe Berechnungszeit. Da die Wasseroberfläche gemessen wird, kann sie direkt als Rangbedingung angenommen werden.