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  • Titel
    Three-toed Woodpeckers as an alternative to bark beetle control by traps? : International Woodpecker Symposium
  • Paralleltitel
    Dreizehenspechte als Alternative zur Überwachung von Borkenkäferpopulationen mittels Pheromonfallen?
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Illustrationen
    5 Abb., 41 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13571
  • Datensatznummer
    200099369
  • Quelle
  • Abstract
    In dieser Studie wurde die Wirksamkeit des Dreizehenspechtes als natürlicher Feind des Borkenkäfers mit Fangzahlen von Pheromon-Borkenkäferfallen verglichen. Der berechnete Energiebedarf des Spechtes und die daraus resultierende Anzahl vertilgter Käfer wurde Daten aus Schweizer Borkenkäferfallen-Statistiken gegenübergestellt. Unsere Resultate zeigen, dass ein Specht deutlich mehr Borkenkäfer zerstört als eine Pheromonfalle und die gesamte Schweizer Spechtpopulation mehr als sämtliche Fallen in Schweizer Wäldern. In einem zweiten Schritt bestimmten wir die notwendige Menge eines für diesen Specht wichtigen Habitatelementes: absterbende und tote stehende Bäume. Es wurde ein einfaches Modell entwickelt, das die notwendige Anzahl potentieller Nahrungsbäume in Abhängigkeit von fünf Variablen berechnet: Aktionsraumgröße während endemischen Borkenkäfer-Populationsniveaus, durch Borkenkäfer befallene Stammoberfläche pro Nahrungsbaum, Borkenkäferbrutdichte, Effizienz des Spechtes bei der Nahrungssuche und sein Energiebedarf. Obwohl das Modell noch Verbesserungen und weiterer Tests bedarf, gestatten die voräufigen Monte Carlo-Simulationsresultate bereits, eine provisorische Management-Empfehlung abzuleiten. Wir empfehlen, in einer Waldlandschaft extensiv bewirtschaftete Gebiete von ungefähr 200 ha Größe mit durchschnittlich 14 absterbenden und toten Bäumen pro Hektar (Brusthöhendurchmesser >/- 21 cm) patchworkartig auszuscheiden.