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  • Titel
    Kalibrierung von TDR-Messungen zur Erfassung der Bodenfeuchte unter Feldbedingungen : Methoden zur Bodenfeuchte-Erfassung
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Illustrationen
    8 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8316
  • Datensatznummer
    200099281
  • Quelle
  • Abstract
    Das eingesetzte Easy-Test-System hat im dreijährigen Einsatz gut funktioniert, es ist geeignet, um zerstörungsfrei unter Feldbedingungen den Wassergehalt zu bestimmen. TDR-Messungen liefern als Ergebnis zunächst nur Daten in Form der apparenten Dielektrizitäts-konstante Epsilon. In diese Ergebnisse gehen Mess- und Schätzfehler ein, die im Feldeinsatz nicht zu vermeiden sind. Es kommt deshalb darauf an, die erhaltenen Daten zu interpretieren und überprüfen. Wie bei allen anderen Verfahren muss auch vor der Messung mit TDR zunächst eine Eichung erfolgen. Mit Hilfe einer Konvertierungsfunktion kann dann unmittelbar aus Epsilon der volumetrische Wassergehalt Theta abgeleitet werden. Dies ist besonders wichtig, wenn Steine im Boden die Messungen beeinflussen. Der absolute Fehler (SDE) der Standortkalibrierung für die steinhaltigen, sandige Lehme bis lehmigen Sande eines Grundmoränenstandortes beträgt in der vorgestellten Kalibrierfunktion 0.0183 cm3/cm3. Die Lage der ermittelten Ausgleichsgeraden weist eine sehr gute Anpassung in Bereichen niedriger Wassergehalte auf, die mit zunehmenden Werten eine Differenz 0.02 cm3/cm3 (Unterschätzung der Bodenfeuchte) erreicht.