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  • Titel
    Effects of Microsite Conditions on Scots Pine (Pinus sylvestris L.) Seedlings in High-Elevation Plantings.
  • Paralleltitel
    Einflüsse von Kleinstandorten auf die Waldkiefer (Pinus sylvestris L.) in Hochlagenaufforstungen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    35 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200098561
  • Quelle
  • Abstract
    Mit dieser Untersuchung wurde versucht, praktische Richtlinien für Hochlagenaufforstungen mit der Waldkiefer in der unteren subalpinen Stufe der nordanatolischen Gebirge mit schwierigen Standorts- und Umweltbedingungen zu erstellen. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Einflüssen des Kleinstandortes auf das Wachstum der Pflanzen sowie der Auswahl geeigneter Pflanzverfahren geschenkt. In dieser Forschungsarbeit wurde anhand der Vitalität, des Anteils der überlebenden Pflanzen sowie der Größe von 10jährigen Pflanzen die Bedeutung der Kleinstandortsbedingungen aufgezeigt. Besonders die Dauer der Schneebedeckung im Frühjahr ist in gleichmäßigen Pflanzungen mit Waldkiefern in der unteren subalpinen Stufen bei nordöstlicher Exposition für das Überleben und das Wachstum der Pflanzen von größter Bedeutung. Für ein optimales Wachstum von Waldkiefern auf nordöstlich exponierten Standorten sind folgende günstige Kleinstandorte ermittelt worden: 1. Schneearme, mäßig früh schneefreie Stellen/warme Geländestellen, 2. Standorte mit wenig Schneebewegungen, 3. lockere Vegetation, 4. Rippen/Geländeerhebungen 5. Vorsprünge und Hangkanten ohne Kleinrelief. Die ungünstigsten Kleinstandorte: 1. Schneereiche, spät schneefreie Stellen/kühle, schattige Stellen, 2. Standorte mit starken Schneebewegungen (Setzung, Kriechen, Gleiten), 3. Stellen mit dichter Vegetation, 4. Verflachungen mit vernäßten, schlecht durchlüfteten, kalten oder verdichteten Böden, 5. Geländevertiefungen, Mulden, Runsen, 6. Gewässerrinnen. In der unteren subalpinen Stufe ist der Einfluss der Kleinstandorte, auf nordöstlich exponierten Hängen von größerer Bedeutung für die Vitalität und den Anteil der überlebenden Pflanzen als auf südöstlich exponierten Standorten. Aus diesem Grund sollten vor der Anlage von Hochlagenaufforstungen für die Bestimmung von günstigen Kleinstandorten Ausaperungskarten angefertigt werden. Als Hinweis können auch die Pflanzengesellschaften oder Zeigerarten genutzt werden, und es müssen langfristige Beobachtungen vor Ort durchgeführt werden, z.B. Gegenhangbeobachtungen.