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  • Titel
    Die Nutzungsgeschichte und die Geschichte der Sandhausener Schutzgebiete
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Illustrationen
    11 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    11926
  • Datensatznummer
    200097932
  • Quelle
  • Abstract
    Die Sandrasen der Duenen um Sandhausen hatten wohl im Mittelalter ihre staerkste Verbreitung, als eine Art Dreifelderwirtschaft immer wieder fuer offene Sandflaechen sorgte. Mit der Einfuehrung der Fruchtwechselwirtschaft verringerte sich der Anteil an offenen Sanden erstmals rapide. Die Uebernutzung des Waldes seit dem spaeten Mittelalter (Streuentnahme) liess zahlreiche Waldbloessen entstehen, auf denen lichtliebende und trockenheitsertragende Pflanzen der Sandfluren schnell Fuss fassen und sich ausbreiten konnten. Der "Pferdstrieb" war immer durch die Naehe zur Ortschaft gepraegt, was sich bis heute in starken Nutzungsinteressen aeussert. Den groessten Feind des Naturschutzgebietes, die Bebauung, gelang es erst viele Jahre nach der ersten Unterschutzstellung (1929) zu stoppen. Die "Pflege Schoenau-Galgenbuckel" gehoerte zu den Besitztuemern des Klosters Schoenau und unterschied sich deshalb von der ortsueblichen Nutzung. Wie alle gemeindenahen Flaechen unterlag sie auch den Bautaetigkeiten, denen hier noch in juengster Zeit hervorragende Sandfluren zum Opfer fielen.