Titel
Beeinflusst der Standort den Nitrataustrag? : Verjüngung von Fichtenaltbeständen : Nitrat im Waldsickerwasser - sind unsere Wälder stickstoffgesättigt? : 7. [Siebentes] Statusseminar
Verfasser
Erscheinungsjahr
2002
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
13612
Datensatznummer
200097789
Quelle
Abstract
Fichtenaltbestände werden in Bayern in der Regel im Femelschlag unterschiedlicher Intensität verjüngt. Darüber hinaus entstehen Kahlflächen sowohl auf natürliche Weise (Sturmwurf oder Borkenkäferkalamitäten) als auch im Zuge der Bewirtschaftung (Saum- und Kahlschlagsbetrieb). Beides greift in den Stoffhaushalt der Wälder ein. Der erhöhte Strahlungseinfall führt zu einer verringerten Nährelementaufnahme im Altbestand und beschleunigt bodenbiologische Prozesse wie Mineralisation und Nitrifikation. Darauf folgen hohe Nitratausträge mit dem Sicherwasser und, falls das Nitrat bis in den Grundwasserleiter gelangt, eine Beeinträchtigung des Trinkwassers. Gleichzeitig können hohe Nitratausträge den Export von Nährstoffkationen aus dem Oberboden bewirken und damit die Bodenfruchtbarkeit verschlechtern.