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  • Titel
    Pistes pour une gestion décentralisée des ressources forestières au Mali
  • Paralleltitel
    Towards a decentralised management of forest resources in Mali = Für eine dezentralisierte Bewirtschaftung forstlicher Ressourcen in Mali
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    9 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200097648
  • Quelle
  • Abstract
    Viele landesweite und regionale forstliche Planung zur Förderung dezentralisierter Aktionen berücksichtigen die Erwartungen und Fähigkeiten der Bauern und Bäuerinnen noch immer zu wenig. Nebst einer guten Kenntnis der agrarischen Strukturen ist es wichtig, die Spielräume derjenigen Akteure abzuschätzen, welche die lokale Entwicklung mittragen und für die sie später einen grossen Teil der Verantwortung übernehmen. Eine im Süden von Mali durchgeführte Studie darüber, wie die lokalen Akteure die Weiterentwicklung der forstlichen Nutzung und die Perspektiven einer dezentralisierten Verwaltung wahrnehmen, hat gezeigt, dass es grosse Uneinigkeiten gibt. Einzelne strategische Gruppen sind geeignet, auf unterschiedliche Art an der Entwicklung kommunaler forstlicher Massnahmen teilzunehmen, welche sie auf verschiedene Weise verstehen. Andererseits führt die Analyse der Dynamik des Zugangs zum Wald und seinen Ressources zur Annahme, dass eine lokale Bewirtschaftung sich als effizienter erweist, je grösser die Komplementarität zwischen den Gruppen innerhalb einer kommunalen Arena ist, wo sich die Interessenskonflikte, die es zu lösen gilt, oft deutlich manifestieren. Die lokalen forstlichen Bewirtschaftungsinstitutionen ebenso wie die ländliche Gemeinde - wie sie in Malis Gesetzgebung zur Dezentralisierung definiert ist - müssen überzeugt und organisiert werden, um Komplementaritäten zu fördern und dadurch einen Ausgleich zwischen der traditionellen und der gesetzlichen (formalen) Regelung zu erreichen.