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  • Titel
    Praxisorientierte Konzeption einer umfassenden Abwägungsgrundlage für die Flächennutzungsplanung unter besonderer Berücksichtigung der Belange von Natur und Landschaft
  • Paralleltitel
    Building a broad foundation for balancing land-use and development issues in planning practice, with particular regard to the concerns of nature conservation and landscape management
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    11 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8630
  • Datensatznummer
    200097645
  • Quelle
  • Abstract
    Das hier vorgestellte Verfahren zur Aufbereitung und Zusammenstellung der Abwägungsgrundlage als Basis der Flächennutzungsplanung wurde speziell für den komplexen FNP der Verbandsgemeinde Montabaur entwickelt. Bewährt hat sich dieser Ansatz insbesondere wegen der Größe der Verbandsgemeinde Montabaur und den zahlreichen, sehr unterschiedlichen und vor allem raumgreifenden Vorhaben mit z.T. hohem Konfliktpotenzial. Diese in der Praxis entwickelte Methode zeichnet sich durch ihre formale Aufbereitung und den querschnittsorientierten Ansatz aus. Für die geplanten Nutzungsänderungen werden die konkret miteinander konkurrierenden Belange nach einem speziell konzipierten Bewertungsmodell einander gegenübergestellt. Dabei wird vor allem die Gleichrangigkeit der Belange von Natur und Landschaft mit den sich örtlich überschneidenden anderen Belangen deutlich formuliert. Zugleich liegen die Argumente für eine grundlegende Überzeugungsarbeit und die konstruktive Sachdiskussion in den Gremien vor, was die Akzeptanz für die Entscheidungen wesentlich vergrößert. Diese Vorghensweise ist neben der Flächennutzungsplanung auch bei vergleichbaren komplexen bzw. konfliktträchtigen Planungen sinnvoll und gut anwendbar. Sie bietet sich vor allem für übergeordnete Planungen an, da sie querschnittsorientiert, umfassend und raumübergreifend ansetzt. Aber auch für kleinflächigere Planungen mit schwierigen Abwägungsvorgängen bzw. erschwerter Entscheidungsfindung und v.a. für die Mediation von dabei auftretenden Konflikten und zur Effizienzsteigerung von (Landschafts-)Planungen ist dieses Verfahren grundsätzlich zu empfehlen.