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  • Titel
    Genetische Untersuchungen zur Viabilitätsselektion in stark geschädigten Douglasienbeständen
  • Paralleltitel
    A genetic study on viability selection in seriously damaged Douglas-fir stands
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Illustrationen
    12 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12142
  • Datensatznummer
    200097148
  • Quelle
  • Abstract
    Aus Bäumen dreier stark geschädigter Douglasienbestände in Rheinland-Pfalz, die nach vorhergehenden isoenzymatischen Untersuchungen aus dem Verbreitungsgebiet der Inlandsrasse stammen, wurden zwei Kollektive gesunder bzw. kranker Douglasien gebildet. Diese wurden mit Hilfe von Allozymen im Hinblick auf mögliche Selektionseffekte untersucht. Von insgesamt 15 untersuchten Genorten zeigten die Allelhäufigkeiten der beiden Kollektive an den Genorten LAP-A und PGM-A signifikante Unterschiede (0,05%-Niveau). Am Genort LAP-A weisen die Allelhäufigkeiten im gesunden Kollektiv, gemessen auf der Basis des genetischen Abstands do, größere Ähnlichkeit zu Referenzstrukturen der Küstenrasse auf. Signifikante genotypische Unterschiede konnten am Genort LAP-A sowie dem Genort PGM-B beobachtet werden, Dabei wiesen im gesunden Kollektiv am Genort PGM-B doppelt so viele Individuen einen heterozygoten Genotyp auf wie im geschädigten Kollektiv. Das gesunde Kollektiv wies dabei maximale bedingte Heterozygotie auf. Dies könnte auf einen möglicherweise durch Überdominanz bedingten Viabilitätsvorteil an diesem Genort hinweisen. Die Ergebnisse falsifizieren nicht die Hypothese, dass Viabilitsselektion Einfluss auf die Differenzierung der genetischen Strukturen der beiden Kollektive hatte.