- TitelVirtuelles Projekt Urbanisierung : Entwicklung eines Ausbreitungsmodells im Internet zum Thema "Urbanisierung als räumliches Wirkungsgefüge zwischen Ballungszentren und ländlicher Kulturlandschaft" : Endbericht
- Verfasser
- Erscheinungsjahr2002
- Illustrationenzahlr. Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Standardsignatur14620
- Datensatznummer200096571
- Quelle
- AbstractIm Rahmen des Forschungsprogramms 'Kulturlandschaft' des BM:BWK wurde von 1998 bis 2001 das 'Virtuelle Projekt - Urbanisierung' vom Büro Bogner & Golob geleitet. Das Projektteam setzte sich aus Computer- und Kommunikationswissenschaftern, Geographen und Fachleuten verwandter Wissenschaftszweige zusammen. Für die Zusammenarbeit des internationalen Projektteams wurde das Internet verwendet. Das 'Virtuelle Projekt - Urbanisierung' war ein Forschungsprojekt mit zwei Schwerpunkten: 1. Entwicklung eines GIS Simulationsmodells zur Prognose über die Ausbreitung von Siedlungen in urbanen Regionen. Ein Aspekt der Urbanisierung ist die Zunahme von verbauter Fläche im Umfeld von Städten. Besonders für die Raumplanung stellen sich in diesem Zusammenhang Fragen: Welche Siedlungen wachsen wie stark? Wie schnell und in welche Richtung wachsen Siedlungen? Das Bearbeiterteam des 'Virtuellen Projekts - Urbanisierung' hat sich mit diesen Fragen beschäftigt. Die Ursachen und treibenden Kräfte für die Ausbreitung von Städten, funktionale und räumliche Wechselbeziehungen zwischen städtischen und ländlichen Gemeinden und die räumliche Gliederung des Stadtumlandes wurden mit Hilfe mehrerer Methoden (Spatial Dynamics Analysis, Stadtregionen nach ÖSTAT und Boustedt, Cluster Analysis) analysiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden für die Entwicklung eines GIS Simulationsmodells genutzt. Das GIS Simulationsmodell wurde am Beispiel der Stadtregion Innsbruck entwickelt und berechnet Zukunftsszenarien der Ausbreitung von Siedlungen. Beispielsregionen waren Innsbruck, Tel Aviv, Linz und Sydney. 2. Virtuelle Zusammenarbeit. Für die Kommunikation nutzte das Projektteam, das sich aus mehr als dreißig Personen aus aller Welt zusammensetzte, überwiegend das Internet. Aufgabe des Bearbeiterteams war es, zu testen, ob eine fachliche und ergebnisorientierte Zusammenarbeit über das Internet möglich ist. Die Projektleitung setzte dazu verschiedene Werkzeuge ein und fasste die Erfahrungen in einer 'Toolbox für die virtuelle Zusammenarbeit' zusammen. Sie enthält Informationen und Ratschläge für Personen, die an einem Projekt im Internet arbeiten bzw. die Durchführung eines Projekts im Internet planen. Sie soll aber auch für alle Personen, die generell an virtueller Zusammenarbeit interessiert sind, einen Überblick über virtuelle Kommunikationsmittel geben.
- Schlagwörter
- Klassifikation
Hierarchie-Browser
