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  • Titel
    Der Riesenporling
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Illustrationen
    10 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4223
  • Datensatznummer
    200096568
  • Quelle
  • Abstract
    Von allen bekannten Pilzarten, welche die Stand- und Bruchsicherheit von Bäumen in Städten beeinträchtigen, ist der Riesenporling (Meripilus giganteus [Pers.: Pers.] Karst.) am meisten gefürchtet. Aus Untersuchungen in England geht allerdings hervor, dass der Riesenporling im Vergleich zu anderen Pilzarten, wie z.B. Hallimasch, Schwefelporling, Lackporlinge oder Brandkrustenpilz, seltener mit einem Versagen der Stand- und Bruchsicherheit assoziiert ist. Er ist in Europa weit verbreitet, und aus Nordamerika liegen ebenfalls Berichte über ihn vor. Der Riesenporling tritt an der Stammbasis und an den Wurzeln verschiedener Laubbäume, seltener an Nadelbäumen auf. Obwohl der Riesenporling bevorzugt an Rotbuche und Eiche auftritt, umfasst sein Wirtsspektrum auch Rosskastanie, Pappel, Weide, Esche, Eberesche, Linde, Ulme und gelegentlich Scheinzypresse sowie Tanne.