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  • Titel
    Pilotprojekt Integrierte Holzernte
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13504
  • Datensatznummer
    200095088
  • Quelle
  • Abstract
    Alle Beteiligten zeigten sich zufrieden, keiner zahlt die Zeche, denn jeder habe seine Vorteile durch die integrierte Holzernte erkannt, so Leitender Forstdirektor Robert Morigl von der Forstdirektion Schwaben-Oberbayern. Erste Schätzungen hätten gezeigt, dass wegen der großen Holzmenge die Einschlagskosten um 1-2 Œ/Fm gesenkt werden könnten. Auf Grund der Frische des Holzes und der kontinuierlichen Beifuhr zum Werk seien Preisverbesserungen in der ähnlichen Größenordnung zu erwarten. Für die Leiter der Forstreviere entstünden zwangsläufig in der Zeit des Holzeinschlages z.T. extreme Arbeitsspitzen. Jedoch dürfe nicht verkannt werden, dass eine derartige Großaktion in einem Forstrevier nur im Abstand von mehreren Jahren stattfinden wird. Positive Nebeneffekte seien außerdem die Möglichkeit, die Bestände in der Zwischenzeit in Ruhe auszeichnen zu können und - last but not least - die Chance, Pflegerückstände relativ rasch aufholen zu können ohne größere Forstschutzprobleme im Revier zu schaffen. Seit Anfang Oktober läuft bereits ein Folgeprojekt im Großraum München. In ihm sind ca. 50 000 Fm aus fünf Forstämtern einbezogen. Mit wissenschaftlicher Begleitung durch die Bayer. Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Freising sollen alle wesentlichen Faktoren eines derartigen Verfahren genauer beleuchtet werden.