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  • Titel
    Conditions related to solubility of rare and minor elements in forest soils
  • Paralleltitel
    Einflussfaktoren auf die Löslichkeit von seltenen Elementen in Böden
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Illustrationen
    22 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200094239
  • Quelle
  • Abstract
    Bodenlösungen wurden durch Hochgeschwindigkeitszentrifugation (13900 g) naturfeuchter Waldbodenproben (30 A-Horizonte, überwiegend Dystric und Eutric Cambisols mit niedrigen Tongehalten) gewonnen. In diesen wurden die Konzentrationen von 60 Elementen mit ICP-MS und ICP-AES bestimmt und mittels schrittweiser Regression mit verschiedenen Eigenschaften der Böden und Bodenlösungen, die wichtig für ihre Löslichkeit zu sein scheinen, in Beziehung gebracht. Im Durchschnitt waren die Gehalte an organischem C, die pH-Werte und/oder die Nitratkonzentrationen der Lösungen verantwortlich für zwei Drittel (je nach Element 19 bis 90 %) der Variation der Elementkonzentrationen in den Bodenlösungen. Die Elemente Al, Be, Ge, Li, Ni, Pb und Zn zeigten stark positive Beziehungen, Ca, Mo und W stark negative Beziehungen zur Bodenazidität. In überwiegend positiver Beziehung zu den Nitratgehalten der Bodenlösungen standen B, Ba, Cd, Mg, Mn und Sr, wohingegen Nb, Ta und Ti negativ korreliert waren. Die Gehalte an organischen C in den Bodenlösungen korrelierten eng mit den Konzentrationen vieler Elemente, besonders mit La, sowie allen Lanthaniden und mit Ag, Br, Cr, Fe, Ga, Hf, Hg, In, P, Th, U, Y und Zr. Lösliche organische C-Verbindungen waren offenbar Träger dieser Elemente in der Bodenlösung. Die Gesamtkonzentrationen der Elemente in den Böden konnten die statistische Variation der Bodenlösungskonzentrationen nicht oder nur zu einem geringen Teil erklären.