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  • Titel
    Pflege- und Unterhaltungsmassnahmen an Hecken in der freien Landschaft
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Illustrationen
    6 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    10897
  • Datensatznummer
    200093865
  • Quelle
  • Abstract
    Hecken entstanden ueber lange Zeitraeume in den verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens (Eifel, Niederrhein, Muensterland, Weserbergland usw.) durch die jeweils regionaltypische landwirtschaftliche Nutzung. Diese unterschiedlichen Nutzungsformen fuehrten bis heute zu sehr verschiedenen Heckenformen. Ihre Einbindung in die moderne Agrarlandschaft der EU ist eine wichtige landeskulturelle Aufgabe unserer Zeit. Darueber hinaus sind Hecken, und zwar alle diese Hecken, von hohem naturschutzfachlichen Interesse, denn sie sind Lebensraeume fuer zahlreiche Pflanzen und Tierarten. Unabhaengig von den kulturhistorisch bedingten Heckentypen sind aus naturschutzfachlicher Sicht die Hecken zu praeferieren, welche die hoechste Artenschutzfunktion haben, und das sind die strukturreichen plenterartig bewirtschafteten Hecken. Sie enthalten neben den ueblichen Strukturelementen in hohem Masse liegendes, bodennahes und stehendes Totholz, mittleres bis starkes Baumholz und werden nie vollstaendig auf den Stock gesetzt. Hervorgehobene Aufgabe des Naturschutzes sollte es sein, neben der Erhaltung der kulturhistorisch entstandenen Heckenvielfalt in NRW die "Plenterhecke" durch geschickte Vermarktungskonzepte (Brennholz, Selbstwerber) zu foerdern. Eine weitere Moeglichkeit ist die Anlage von Sukzessionshecken.