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  • Titel
    The use of the green fluorescent protein as a biomarker for sapstain fungi
  • Paralleltitel
    Verwendung des Grünen Fluoreszenzproteins als Biomarker für Bläuepilze = Utilisation de la protéine fluorescente verte (GFP) comme marqueur biologique des champignons de bleuissement du bois
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Illustrationen
    19 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8320
  • Datensatznummer
    200092695
  • Quelle
  • Abstract
    Um die Besiedelung von Holz durch Bläuepilze und ihre möglichen Antagonisten zu verstehen, muss man diese Organismen direkt auf ihrem natürlichen Substrat unterscheiden können. Es wurde überprüft, ob sich der Bläuepilze Ophiostoma piceae und der mögliche Antagonist Cartapip®, ein Albinostamm von Ophiostoma piliferum, mit dem Grünen Fluoreszenzprotein (GFP) transformieren lassen. Transformierte Stämme der beiden Pilzarten wurden mit PCR und Southern Blot Analysen untersucht. Das GFP wurde in Sporen, Synnemata und Myzelien der transformierten Stämme exprimiert. Dies war auf künstlichen Medien ebenso wie auf Holz der Fall. Wachstum, Pigmentierung und Holzbesiedelung waren bei den transformierten Stämmen ähnlich wie bei den nichttransformierten; somit dürfte die Präsenz des gfpGens keine negativen Auswirkungen auf die Biologie der transformierten Stämme haben. Mit Hilfe der Fluoreszenz- und Konfokal-Mikroskopie konnten die GFP exprimierenden Pilze leicht von den Wildtyp-Stämmen und anderen Pilzarten auf Holz unterschieden werden. Dies war auch noch vier Monate nach der Inokulation der Fall. Die Ergebnisse zeigen, dass das GFP-System zur Beobachtung von Ophiostoma-Arten im Holz geeignet ist.