Titel
Das Königsbronner Harvester-Verfahren
Verfasser
Erscheinungsjahr
2002
Illustrationen
1 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4223
Datensatznummer
200092116
Quelle
Abstract
Das Königsbronner Harvester-Verfahren entwickelt die kombinierte Aufarbeitung von Kurzholz weiter. Es ermöglicht die kostengünstige Aufarbeitung von Bäumen außerhalb der Kranzone. Das mögliche Einsatzspektrum ist sehr breit. Da die Bäume motormanuell gefällt und zur Aufarbeitung in ein Schaft- und Kronenteil getrennt werden, kann auch mittelstarkes Holz mit gängigen Harvestern und Aufarbeitungsköpfen pfleglich geerntet werden. Der Organisations- und Schulungsaufwand ist relativ gering. Das Zufällen erfolgt i.d.R. unabhängig von der Aufarbeitung durch vor Ort verfügbare Forstwirte. Abhängig von der Holzstärke kann dabei von einer Leistung von 8 bis 10 Bäumen/Mann/Std. ausgegangen werden. Die hierfür anfallenden Kosten betragen ca. 4 bis 5 Œ/Fm (Festgehalt: 1Fm/Baum). Da die Aufarbeitung der zugefällten Bäume keine aufwendige Manipulation mehr erfordert, erzielt der Harvester eine enorme Leistung (20 bis 25 Bäume/Stunde). Dies entspricht Kosten in Höhe von 6 Œ/Fm. Mit dem Königsbronner Harvester-Verfahren steht der Praxis ein Verfahren zur Verfügung, das es ermöglicht, unter besonderer Berücksichtigung des Bodenschutzes Kurzholz rationell und pfleglich aufzuarbeiten.