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  • Titel
    Die Eignung von Schallgeschwindigkeit und Bohrwiderstand zur Beurteilung von simulierten Defekten in Fichtenholz
  • Paralleltitel
    Utilisation de la vitesse du son et de la résistance à la pénétration dans l'évaluation de défauts simulés dans le bois d'épicéa = Use of sound velocity and drilling resistance to evaluate simulated defects in Norway spruce
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2002
  • Illustrationen
    9 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200091176
  • Quelle
  • Abstract
    Bei den Schallgeschwindigkeitsmessungen an fehlerfreiem Holz war mit dem Messgerät Impulshammer bei zunehmender Messentfernung (Stammdurchmesser) ein Anstieg der Schallgeschwindigkeit zu beobachten. Die mit BP 5 ermittelten Schallgeschwindigkeiten zeigten dagegen in Bezug zur Messentfernung eine uneinheitliche Tendenz. Bis 30 cm war mit zunehmender Messentfernung eine Verringerung, danach ein Anstieg der Schallgeschwindigkeit zu beobachten. Die mittlere Schallgeschwindigkeit war beim Gerät BP 5 deutlich höher als beim Impulshammer. Eine Erkennung der simulierten Defekte war mit beiden getesteten Schallmessgeräten möglich. An der Defektart Loch konnten bei Einzelmessungen mit dem Impulshammer Defektgrössen ab etwa 20 %, mit BP 5 ab etwa 28 % in Relation zum Stammdurchmesser sicher erkannt werden. Im Gegensatz zu BP 5 konnten mit dem Impulshammer bereits Lochgrössen zwischen 5 und 15 % in Relation zum Stammdurchmesser differenziert erkannt werden. Zudem war die Streuung der Einzelwerte beim Messgerät Impulshammer geringer. Die Messungen an der Defektart Riss bestätigten die Resultate der Defektart Loch weitgehend. Ein Einfluss der Rissbreite (parallel zur Durchschallungsrichtung) war erst ab 15 % Rissbreite und 70 % Risslänge (senkrecht zur Durchschallungsrichtung) zu beobachten. Zwischen 15 und 50 % Rissbreite reduzierte sich die ermittelte Schallgeschwindigkeit bei beiden Messgeräten um etwa 10 %. Anhand der Bohrwiderstandsmessungen konnte zunächst der Einfluss der Vorschubgeschwindigkeit deutlich gemacht werden. Durch die Untersuchung konnten entsprechende Referenzprofile und Referenzwerte für fehlerfreies und defekthaltiges Fichtenholz erarbeitet werden. Neben den simulierten Defektgrössen waren auch Harztaschen unter einem Millimeter eindeutig identifizierbar.