- TitelNutzung der arbuskulären Mykorrhiza in Baumschulen der Tropen am Beispiel des Kautschukbaumes Hevea spp.
- ParalleltitelUtilization of arbuscular mycorrhiza in tropical nurseries exemplarily demonstrated for the rubber tree Hevea spp.
- Verfasser
- Erscheinungsjahr1999
- Illustrationen13 Lit. Ang.
- MaterialUnselbständiges Werk
- Standardsignatur4639
- Datensatznummer200090937
- Quelle
- AbstractDer experimentelle Einsatz von arbuskulären Mykorrhizapilzen in der Pflanzenproduktion des Kautschukbaumes erwies sich unter Praxisbedingungen als ökonomisch sehr sinnvolle Pflanzenbaumaßnahme. Besseres Wachstum der Jungpflanzen und damit kürzere Standzeiten in den Baumschulen, geringere Pflanzenverluste in Gegenwart von Krankheitserregern, potentielle Einsparungen bei Pflanzenschutzmitteln, Verringerung der Auspflanzverluste nach Ausbringung der Pflanzen ins Feld und schließlich besseres Wachstum im Feld mit der Folge früherer Propfung mit Pathogen-resistenten Baumkronen können ökonomisch bilanziert werden gegen einen geringen Mehraufwand an Handarbeit zum Zeitpunkt der Inokulation (Mischung des Substrates mit dem AMP-Inokulum) und die Kosten des Inokulums. Diese Kosten lagen inklusive der notwendigen Investitionen (Pflanzkästen) bei maximal 10% der Kosten für erfolgreich gepropfte Jungpflanzen. Allein die Reduzierung der Auspflanzverluste machten deshalb in diesen Versuchen den Mykorrhizaeinsatz bereits rentabel.
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