Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Frosthärteinduktion bei Eicheln durch kontinuierliche Temperatursenkung
  • Paralleltitel
    Induced frosthardiness of acorns with contineous lowering of temperature
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    35 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4639
  • Datensatznummer
    200090902
  • Quelle
  • Abstract
    In den Wintern 1994/95 bis 1996/97 wurden im Institut für Pflanzenschutz im Forst in Zusammenarbeit mit der Landesforstbaumschule des Landes Sachsen-Anhalt umfangreiche Untersuchungen zur Frosthärteinduktion in Eichensaatgut mit kontinuierlicher Temperatursenkung durchgeführt. Ziel war es, Eicheln unterhalb der derzeit als Minimaltemperatur geltenden -3°C zu lagern, um damit die Voraussetzung einer Lagerung über mehrere Jahre zu schaffen. Stieleicheln wiesen nach der künstlichen Frosthärtung eine größere Toleranz gegen Frost auf als Traubeneicheln. Der kritische Wert nach Härtung der Stieleicheln lag bei -8°C, bei den Traubeneicheln bei -5°C. Unterhalb dieser Werte sank die Keimrate signifikant ab. Nicht gekeimte Eicheln bauten häufig eine höhere Frosthärte auf als angekeimte. Thermotherapierte Eicheln beider Arten wiesen bis zu einer Temperaturstufe von -8°C ein höheres Keimprozent auf als nicht thermotherapierte Eicheln. Unterhalb dieses Temperaturwertes änderte sich das Verhältnis, und die Eicheln ohne Thermotherapie keimten anschließend besser.