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  • Titel
    Zur hoehenabhaengigen Aktivitaetsdynamik einiger Nadelholz-Borkenkaefer (Coleoptera, Scolytidae)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    2 Abb., 3 Tab., 58 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    3718
  • Datensatznummer
    200090873
  • Quelle
  • Abstract
    Die ersten Kaeferanfluege an die Pheromonfallen erfolgten entsprechend den Temperaturanspruechen von T. lineatum erwartungsgemaess an die LINOPRAX- Fallen. Die fuer den Schwaerbeginn der Kaefer wichtigen Temperaturen lagen jedoch stets unter denen, wie sie von anderen Autoren beschrieben wurden (Minima nicht unter 0 Grad C, Maxima von mind. 12 bzw. 14 bis 16 Grad C; Lit. in KLIMETZEK, 1984). Ein hoehenabhaengig spaeteres Erstauftrten am hoechst gelegenen S 3 kann jedoch nicht mit tieferen Lufttemperaturen allein, sondern mit einer moeglicherweise laengeren Schneelage erklaert werden. Eine zwei- oder mehrwellie Flugperiodik konnte nicht beobachtet werden (Lit. in KLIMETZEK, 1984); die insgesamt relativ niederen Fangzahlen koennten entweder an einer niedrigen T. lineatum-Populationsdichte oder an einer fuer einen Massenfang unguenstigen Aufstellung der Fallen liegen (auf Freiflaechen und nicht an Bestandesraendern bzw. im Bestandesinneren; KLIMETZEK, 1984). Die deutlich hoeheren Fangzahlen an den S 1 und 3 gegenueber denen von 2 koennen unter anderem an der vergleichsweise hoeheren Bodenfeuchte an diesen beiden Standorten liegen, die als eine Voraussetzung fuer geeignete Holzfeuchte und damit fuer die Bruttauglichkeit von liegenden Staemmen gilt. An den S 2 und 3 trat jedoch aufgrund der besonderen orographischen Lage haeufig Wind auf (z.T. mit betraechtlicher Intensitaet), was fuer den Flug von T. lineatum als besonders unguenstig gilt; dem widersprechen jedoch wieder die vergleichsweise hoechsten Fangzahlen am S 3. Die jahreszeitliche lange Dauer des Anfluges an die LINOPRAX-Fallen der S 1 und 2 ist wahrscheinlich vor allem auf Altkaefer zurueckzufuehren (Flug zur Anlage von Geschwisterbruten); ob auch Jungkaefer daran beteiligt waren, die laut Angaben in der Literatur in der Regel nicht sehr flugfreudig sind, konnte nicht ueberprueft werden (MARTINEK, 1957, 1961; CAPECKI, 1967; Lit. in KLIMETZEK, 1984). Das erwartete jahreszeitliche fruehere Erstauftreten von P.chalcographus vor I.typographus (SCHIMITSCHEK, 1932; SCHWENKE, 1974; SCHWERDTFEGER, 1981) konnte in keiner Hoehenstufe beobachtet werden. Nur am S 1 traten die beiden Arten gleichzeitig in Erscheinung, waehrend an den beiden hoeher gelegenen Orten P. chalcographus sogar um eine Woche spaeter als I.typographus erschien. Dies entspricht etwa den Beobachtungen on ZUMR (1982 b). Ueber ein jahreszeitlich zwar etwas spaeteres (ab Mai), dann abher etwa gleichzeitiges Auftreten von P. chalcographus und I. typographus berichtet auch ANNILA (1977) fuer skandinavische Verhaeltnisse. Eine hoehenstufenkonforme Verzoegerung des Flugbeginnes von jeweils einer Woche konnte nur bei P. chalcographus beobachtet werden. I.typographus trat an den beiden unteren Standorten gleichzeitig, beim hoechst gelegenen um eine Woche spaeter auf. ......... Zusammenfassung Journalartikel
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
12024833718MonographieVerfügbar