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  • Titel
    Infektionsgefahr durch den Einsatz invasiver Diagnosegeräte am lebenden Baum
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    12 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14560
  • Datensatznummer
    200090870
  • Quelle
  • Abstract
    Im Rahmen dieser Arbeit wurde an zwei Eschen und zwei Platanen der Einfluss der Bohrlöcher des Resistographen und Zuwachsbohrers hinsichtlich der Pilz-Wirt-Interaktionen von Inonotus hispidus an beiden Baumarten untersucht. Nach ca. acht Monaten Versuchsdauer zeigte sich dabei insbesondere nach Resistographen-Bohrungen eine Etablierung des im Baum vorhandenen Erregers im bis dato gesunden Splintholz. Nach Einsatz des Zuwachsbohrers konnten hingegen häufiger und mehr Schimmelpilzarten nachgewiesen werden. Im Laborversuch zeigte sich, dass für Braunfäuleerreger aufgrund ihres geringeren, enzymatischen Potentials, der Bohrkanal bei vitalen Bäumen die einzige Möglichkeit sein kann, die Reaktionszone zu überwinden. Eine Übertragung von Inokolum durch nicht desinfizierte Bohrgeräte kann nach den vorliegenden Versuchsergebnissen als unwahrscheinlich eingestuft werden, bei 120 Abstrichen konnte in keinem Fall infektiöses Material der im Stamminneren vorhandenen Fäuleerreger auf der Oberfläche der Bohrgeräte nachgewiesen werden.